Allgemeine Informationen

Euböa ist nach Kreta die Zweitgrößte der Griechischen Inseln, aber für gewöhnlich sieht man Euböa nicht als eine Insel an, sondern als Teil des Festlandes. In der Tat sind ihre Bodenbeschaffenheit und Vegetation der gegenüberliegenden Küste des Festlandes sehr ähnlich und man könnte den Golf von Euböa, der die Insel vom Festland trennt, mit einem Breiten Fluss vergleichen, über den auch eine Brücke führt, die Brücke von Chalkida, die die beiden Ufer mit einander verbindet. An vielen Stellen verkehren Fähren zwischen Euböa und dem Festland: Glyfa, Agios Konstantinos, Arkitsa, Oropos, Agia Marina, Rafina und viele weitere. Die Landfläche von Eboia beträgt ca, 3658 km2, die länge der Insel beträgt 180km und hat eine breite von 7km bis 48km. Die Küstenlänge beträgt insgesammt 677km. Euböa ist in Drei Bereiche aufgeteilt, Nord- Mittel- und SüdEuböa. Der Norden besteht aus flachen Bergen und Hügeln und einr großen Ebene bis zum meer hin. MittelEuböa ist gebirgiger mit dem Dirfi als höchsten Gipfel (1743m). SüdEuböa ist ebener, der höchste Berg ist in dieser Region der Ochi. Euböa ist zudem reich an Bächen und Thermalquellen. In der Antike hiess Euböa mkrys, Dolichi und Ellpia. Sie war schon seit der jüngeren Steinzeit besiedelt. Am Trojanischen Krieg war die Insel mit 40 Schiffen beteiligt. Seine größte Blütezeit hatte die Insel im 8.Jahr. v.Chr.

Die größten Städte der Insel, Chalkis und Eretria, gründeten Kolonien unter anderem in Sizilien und in Süditalien. Im 5.Jahr. v.Chr. wurde es von den Athenern, später von den Macedoniern erobert. Im Jahre 146 v.Chr. wurde Euböa in das Römische Reich integriert. In Byzantinischer Zeit gehörte Euböa zur Provinz Hellas, mit Chalkis als Haupstadt. Im jahre 1205 wurde es von den Franken erobert. Von 1470 bis 1833 Herrschten die Türken über die Insel. Gegen Ende des 17.Jahrhunderts Belagerten die Venezianer Chalkis erfolglos. Die Euboier Beteiligten sich 1821 am Freiheitskampf gegen die Türken. Die Insel wurde darauf hin 1833 in den neuen Griechischen Staat integriert.

Further reading