Allgemeine Informationen

Die Nord- und Ostägäischen Inseln mit ihrer reichen Vergangenheit und vielversprechenden Zukunft liegen im Grenzbereich des Griechischen Raumes, in unmittelbarer Nähe der Türkischen Küste.

Sie kennzeichnen sich durch eine üppige Vegetation aus, diese währen unter anderem Reichlich Wasser, Fruchtbarem Boden, Mildem Klima und einer Landschaftlichen Schönheit.

Poesie , Musik und Philosophie, alle haben sie ihre bedeutenden Vertreter: Sappho, Alkaios, Terpandros, Arion, Pythagoras, Pittakos, Theophrastos, Aristrachos. In jüngerer Zeit, Theophilos, Myrivilis, Panselinos. Der Berühmteste aller dieser Söhne der Inseln ist Homer, von dem es heißt dass er auf Chios geboren wurde.

Tiefgründe Täler, reichhaltige Ölbaumwälder und Weingärten, die sich die Hänge hinaufziehen, steile Schluchten, wunderschöne Bäche, Strände im goldenen Sonnenlicht und einladende Meeresbuchten, all das bieten diese Inseln. Eingebettet in der Herrlichen Landschaft sind die Dörfer, oft mit Kunstvolle Bemalten Hausfassaden inmitten von Pflanzungen mit Masticha Bäumen, Burgen, Byzantinische Kirchen, Antike Tempel, Stiftungen Byzantinischer Kaiser, mit seltenen, schönen Mosaiken, wie im Kloster Nea Moni. Die Inseln waren von alters her von Ioniern Bewohnt und waren in Archaischer Zeit von grosser Wirtschaftlicher und Kultureller Bedeutung. Wichtige Künstler und Politiker wurden in jener zeit hier geboren. Während der Perserkriege wurden die Inseln von den Persern unterworfen und erst nach dem ende der kriege wider Unabhängig (479 v.Chr). Sie wurden dann Mitglieder des Attischen Seebundes, versuchten ihn zu verlassen, wurden aber von den Athenern unter Gewaltanwendungen daran gehindert.

Sie verbannten die Anführer und setzten klearchen ein.

Während des Peloponnesischen Krieges (431 - 404 v.Chr.) verbündeten sich die Inseln zeitweise mit den Athenern und zeitweise mit den Lakedämoniern. Sie wurden von den Makedonern unterworfen, dann von den Ägyptischen Ptolemärn und schliesslich von den Römern.

Während der Byzantinischen Kaiserzeit waren die Inseln Orte der Verbannung, sie waren damals ständigen Pirantenüberfällen ausgesetzt. Nach der Eroberung von Byzanz durch die Franken (1204) waren die Inseln zuerst im Besitz des Fränkischen Herrschers in Konstantinopel, später waren sie Feudaleren Venezianischer und Genueser Familien.

Damals nahmen Handel und Seefahrt einen beträchtlichen Aufschwung. Nachdem die Türken Konstantinopel erobert hatten, eroberten sie auch, eine nach der anderen, die Ost- und Nordägäischen Inseln. Danach und bis zur Zeit ihrer Befreiung im Jahre 1912, waren diese Inseln der Willkür ihrer Besatzer ausgesetzt. An den Befreiungskriegen nahmen sie mit ihren Schiffen aktiv teil.