Allgemeine Informationen
Die Hauptsadt von Skopelos ist eine Typische Inselstadt. Sie ist erbaut im Inneren der geschützen gleichnamigen Bucht, die auch den größten Hafen der Insel beherbergt. Eindrucksvoll sind die zwei- dreistöckigen ziegelbedeckten Häuser in traditioneller Bauweise, mit ihren blumengeschmückten Balkons. Einige dieser Häuser sind vom neoklassizistischen Stil beeinflusst. Sie sind auch im Inneren reich ausgestattet, mit geschnitzten Möbeln, Webstoffen, Stickereien und vieles mehr. Im Frankomalacha genannten (ehemals venezianischen) Stadtteil sind einige architektonisch interessante Burghäuser erhalten. Ausserhalb der Stadt sieht man die von den Einheimischen “kalyvia” (Hütten) genannten zweistöckigen Bauernhäuser, in denen die Bauern während der Erntezeit wohnten. In der Stadt Skopelos sollte man das im Inselstil erbaute Haus des Schriftstellers Pavlos Nirvana besichtigen, in dem eine Gedenkstätte ihm zu ehren eingerichtet wurden ist, sowie einige der 123 Kirchen.
Unter letzteren erwähnen wir insbesondere Agios Athanasios auf der Burg, ein Gebäude aus dem 9. Jahrhundert, mit Wandmalereien aus dem 17. Jahrhundert, eine Kirche, die auf den Ruinen eines antike Tempels der Götting Athene erbaut ist. Agii Apostoli auf einem Felsen am Strand mit einem bemalten Altargitter, Agios Nkoaos, Agios Dimitrios, Agios Georgios tis Kyratsos, die Evangelismo Kirche, die auf einem steilen Felsen erbaut wurden ist, Panagia i Faneromeni, Panagia ston Pyrgo, Panagia Papameletiou mit einem geschnitzten Altargitter und viele andere mehr. 4km südwestlich von der Stadt liegen die Kirche des Stadtheiligen, Agios Riginos und sein Grab.Übr der Stadt sieht man die Ruinen der venezianischen Burg der Gizi, die im 13. Jahrhundert auf den Überresten der Mauern des antiken Peparithos erbaut wurde. An der Ambeliki genannten Stelle an der Küste, sind einige wenige Überreste eines Asklepios-Tempels zu sehen. Dort wurden bei Ausgrabungen auch Münzen verschiedener Epochen gefunden.
Auf der Insel gibt es viele Klöster, insgesamt 40 and der Zahl. 54 km nordwestlich der Stadt steht auf einer Anhöhe mit herrlicher Aussicht das Kloster Agia Varvara, das wie eine mittelalterliche Burg von einer hohen Mauer umgeben ist. Das Altargitter im Inneren der Kirche ist das älteste auf der Insel erhaltene. Weiter närdlich, in der Nähe von Gysteri befindet sich die Höhle Trypiti, die nur per Boot zu erreichen ist.
7 km südwestlich des Hautortes liegt an der innersten Stelle der gleichnamigen Bucht der winzige Hafen Anontas, umgeben von einem dichten Pinienwald und mit einem schönen Strand. Dort in der Nähe kamen bei Ausgrabungsarbeiten das mykenische Grab des Staphylos, des Anführers der ersten Siedler, mit reichen Grabbeigaben zutage (Museum von Volos). In der Nähe von Agnonta liegt die Siedlung Limnonari mit einem schönen Strand und weiter nördlich Panormos. Die Strasse führt noch weiter nach Norden, nach Chondri Ammos, Elios, Klima, Atheato, Glossa und Loutraki. Klima ist eine kleine in Küstennähe gelegene Siedlung inmitten von Obstbäumen und Weingärten. Der dazugehörige Strand heisst Kosta.
Der Ort Glossa 2 km nordöstlich der Stadt Skopelos, liegt auf einem dicht bewaldeten Hügel, von dem man eine schöne Aussicht hat. Glossa ist eine kleine Stadt mit hübschen im Inselstil, malerischen Gassen und lokalem Brauchtum. Am 15 August, dem Fest Maria Himmelfahrt wird dort ein grosses Fest abgehalten mit Volksmusik und Tanz auf dem Hauptplatz. unterhalb von Glossa liegt an der Küste Loutraki, der zweitgrösste Hafen der Insel. man sieht dort auf einem niedrigen Hügel etwas ausserhalb des Ortes die Ruinen des antiken Selinounta (4. Jahrh. v.Chr) mit byzantinischer Zubauten und einem Tempel der Athena aus dem 5. Jahrh. v.Chr. In der Umgebung fand man auch Kleinskupturen, Gräber, Grabsteine, und römische Inschriften. Sehenswert ist auch die Kirche “Agios Nikoaos”, die über einer byzantinischen Kirche aus dem 7. Jahrh. erbaut wurde.
Zur Faschingszeit werden auf Skopelos noch alte Bräuche gepflegt und am Festtag des Heiligen Riginos (25. Februar) wird ein grosses Voksfest gefeiert. In den ersten zwei Augustwochen veranstaltete die Gemeinde Skopelos Kulturfestspiele.
Geographie und Geschichte
Skopelos liegt östlich von Skiathos und ist von letzterem durch die Durchfahrt von Skopelos getrennt, die eine Breite von ca 8km hat. die Insel ist eben, mit dem Delphi-Hügel als höchster Erhebung (680m) Der grösste Teil der Insel ist von einem dichten Pinienwald bedeckt, sonst sieht man Obstplantagen, Oliven, Wein, u.ä. Die Pflaumen von Skopelos sind von ausgezeichneter Qualität. Sie werden in den malerischen Trockenöfen getrocknet und exportiert. dDie Landfläche der Insel beträgt 96 km2 und die Küstenlänge 67km.
In der Antike war die Insel unter dem Namen Peparithos bekannt. Sie wurde zuerst von Ninoern aus Knossos mit dem Anführer Staphylos, einem Sohn der Ariadne, besiedelt.
Skopelos war Mitglied des Attischen Seebundes, später wurde es von den Makedoniern eingenommen. Im Jahre 340 v.Chr. vertrieben die Einwohner von Skopelos die makedonische Besatzung, die in dem nahegelegenen Alonisos einquartiert war.
Philippos der Zweite befahl daraufhin die Zerstörung der drei Städte der Insel, Panormos, Selinounta, und Peparithos. In hellenistischer Zeit wurde die Insel dann Skopelos genannt. in byzantinischer Zeit war Skopelos eine Strafinsel. Während der Frankenherrschaft gehörte die Insel als Feudaleren der Familie Gizi. Sie wurde im Jahre 1538 von Barbarossa geplündert und dann von den Türken eingenommen. Im Jahre 1830 wurde Skopelos dem neugriechischen Staat einverleibt, nachdem die Inselbewohner mit ihre Flotte Freiheitskampf teilgenommen hatten.
Anreise
Mit dem Färschiff von Volos un Agios Konstantinos aus nach Skopelos und Glossa.
Über die Busse Athen-Agios Konstantinos.
Zwischen Agios Konstantinos, Volos und Skopelos und Glossa verkehren Schnellboote. Glossa und Skopelos haben mit Fährschiffen und Schnellbooten auch Verbindungen zu Alonnisos, Skiathos, Thessaloniki, Euboia, Trikeri, Nisaki Trikeri, Skyros, Moudania, Platania, Marmara, Pevkochori, Porto Karra.
Einige dieser Verbindungen gibt es allerdings nur in der Hochsaison.
