Allgemeine Informationen
Die Stadt Hydra befindet sich an der Westküste, gegüber von Ermioni. Während das Schiff in den Hafen einfährt beeindrucken die strengen Fassaden der Kapitänshäuser mit ihren Fassaden aus Naturstein, den charakteristischen Fenstern, den ziegelgedeckten Dächern. Die meisten dieser Häuser sind zwei oder dreigeschossig. Sie klimmen die beiden grauen Felshügel hoch und fügen sich harmonisch in die karge Landschaft ein. Die Häuserzeile am Kai mit ihren prachtvollen Gebäuden ist vollständig erhalten. In den Erdgeschossen dieser Häuser haben sich Restaurants, Bars, Juweliergeschäfte und viele weiter Läden eingerichtet.
Die meisten der Patrizierhäuser sind restauriert, ihre schönen Fassaden, die Inneneinrichtungen, die Dekorationen aus der Zeit der ihrer Erbauung durch erfahrene Baumeister aus Genua, befinden sich in einem guten Zustand. Im Patrizierhaus Tsamadou ist eine Schule der Handelmarine untergebracht, im Haus Tomazi eine Filiale der Hochschule für Bildende Künste und im Kriez Haus wurde ein Altersheim eingerichtet.
Im Museuem, beben dem Hafenamt, kann man ein umfangreiches schriftliches Archivmaterial aus der Zeit der Revolution um 1821 besichtigen.Kanonen im alten Hafen erinnern an die Seeschlachten der Bewohner von Hydra. Von den Vielen Kirchen und Klöstern auf der Insel seien Ihnen folgende als Besuch empfohlen: Die Mitropolis “Kimisi tis Theotokou”, die im Jahre 1765 erbaut wurde und viele schöne Ikonen beherbergt, unter ihnen auch die des Märtyrers Konstantinos von Hydra, die Kirche Ypapanti, Agios Giannis zou Nistevi mit Volkstümlichen Wandmalereien. Auch lohn sich ein Besuch der Zwillingsklöster Agia Efpraxia und Profitis Lias. Sie wurden um 1800 auf dem höchsten Hügel der Insel erbaut. In der Nähe von Mandraki befindet sich das Kloster Agia Triada, und an der Nordspitze der Insel das Kloster Zouvras, das Maria Himmelfahrt geweiht ist, und nur ein wenig weiter südlich davon das Kloster Agia Matrona.
Im norden der Insel liegt das Dorf Mandraki, und im Süden die Siedlungen Vzchos, Molos und Episopi, das in byzantinischer Zeit der Hauptort der Insel war. Zum Schwimmen kann man mit kleinen Booten nach Mandraki sowie nach Kaminia, Vlzchos, Molos Mnisti, Limnioniza und Agios Nikolaos fahren. Ostern wird in Hydra auf besondere Art gefeiert: Am Karfreitag wird unter anderem in Kaminia der Epitafios (Leichenzug) bis ins Meer hinein Fortgesetzt. Im Juni werden im Rahmen der Marinewoche die “Miaoulia”- Spiele abgehalten, diese bestehen aus einer Ruderregatta, Schwimmwettkämpfen, Aufführungen von Volkstänzen sowie einer Aufführung einer Seeschlacht gegen die Türkische Flotte.
Geographie und Geschichte
Hydra hat eine Landfläche von ca 50 km2 und eine Küstenlänge von 56km. Die Insel liegt bei der Stadt Ermioni gegenüber der Küste der Peloponnes. Sie ist, im Gegensatz zu den übrigen reich bewachsenen Inseln des Saronischen Golfes eher Karg und Felsig. Die Landschaft mag zwar karg sein hat dadurch aber ihren eigenen Charm der viele Besucher Anzieht. Hydra ist eine der kosmopolitischsten Inseln und bietet neben Hotels der gehobenen Klasse auch Luxuriöse Verkaufsläden, Restaurants, Bars und ein vielfältiges Nachtleben. Der antike Name der Insel war Hydraia.
Sie gehörte damals in den Herrschaftsbereich von Mykene und später in den von Ermioni. In der byzantinischen Periode war die Insel von Bedeutung, aber die Höhepunkte der Geschichte der Insel betreffen die jüngere Vergangenheit.
Während der Jahre der Türkischen Besatzung hatten die Bewohner Hydras sich für ihre Insel eine Selbstverwaltung und eine Befreiung von Tributzahlungen gesichert. Im 17. und 18. Jahrundert konnten sie eine starke Handelsflotte aufbauen und sich während der Napoleonischen Kriege das Monopol für den Handel im Mittelmeer sichern. Dies brachte ihnen grossen Reichtum ein, so dass sie ihre Seemacht noch weiter stärken konnten.
Zu Beginn des Freiheitskampfes im Jahre 1821 stellten die Kapitäne von Hydra ihre Schiffe den nationalen Zwecken zur verfügung und kämpften selbst mit grosser Opferbereitschaft. Auf Hydra pflegt man auch heute noch die Tradition der Seefahrt und die Erinnerungen an die ruhmreiche Vergangenheit.
Anreise
Mit der Fähre von Piräus aus, beträgt die Entfernung 38 Seemeilen (ca 3 Stunden und 15 Minuten) . Zudem werden auch Schnellboot Verbindungen von Zea aus angeboten.
Hyrda unterhält mit Schnellbooten sowie mit den Fähren Verbindungen nach Aigina, Mehana, Poros, Spetses, Ermioni, Poroto Heli, Gerakas, Kyparaissi, Leonidion, Monemvassia, Neapolis, Tyros, Kythira und im Sommer auch mit Astros, Navplion, und Tolo. Auf der Insel selbst versorgen Boote den Vekehr zwischen den einzelnennOrten. Sie verkehren regelmässig zwischen dem Hauptort und Mandraki, Kaminia und Vlychos. Autos sind auf der Insel nicht zugelassen. Für manche Strecken werden Maultiere und Esel angeboten.
