Allgemeine Informationen

Von Aliveri aus führt eine Strasse durch Südeuboia und endet in Karystos. Man kommt zuerst durch Lepoura, Krieza und Zarakes. Schmale Nebenstrassen führen zu verschiedenen reizvollen Küstendörfern, nach Boufalo, Agios, Dimitrios, Panagia. An der Ostküste, zur Ägäis hin, liegt Paralia Zarakon. Der Hauptstrasse weiter entlang, gelangt man nach Almyropotamos (77 km von Chalkida), in ein kleines Dorf, in dem noch viele mit Steinen erbaut Häuser in traditinellem Stil erhalten sind. Der kleine Hafen von Panagia hat eine Schiffsverbindung mit Agia Marina an der gegenüberliegenden Küste Attikas. Weiter gelangt man nach Mesochoria, Elaiochori und Nea Styra (91 km nordöstlich von Chalkida). In Nea Styra gibt es viele Unterkünfte und Tavernen. Von dort aus gibt es mit Fährschiffen eine regelmäßige Verbindung mit dem gegenüberliegenden Agia marina. In einer Entfernung von 4.5 km liegt im Landesinneren der Ort Styra, der amphitheaterartig an einem dicht mit Bäumen bewachsenen Hang mit grossartiger Sicht auf das Meer liegt. Weiter südlich davon führt eine Abzweigung nach Marmari, ein betriebsames Dorf mit einer Schiffsverbindung nach Rafina. In der Umgebung gibt es schöne, saubere Strände, reichlich Unterkünfte und Tavernen. In der gleichnamigen Bucht liegen die bewaldeten Inseln Petalii. Nördlich von Mamarinos kommt man zu dem einsamen Strand Figia.

Die Strasse endet in Karystos, einer hübschen Kleinstadt mit grossem Hafen, der tägliche Schiffsverbindungen mit Rafina unterhält. Die Stadt hat viele Häuser in der charakteristischen Bauweise der Insel, sie ist Städtebaulich gut geplant, hat eine schöne Front zum Meer hin, gute touristische Infrastruktur, viele Restaurants, Tavernen, Bars und Diskos. Die umliegenden Strände sind Reizvoll und das Meer sehr sauber.

Die wichtisten Sehenswürdigkeiten sind, rechts vom Hafen aus, der wiederaufgebaute venezianische Turm (Bourtzi), ursprünglich im 13. Jahrhundert erbaut. So wie das Rathaus, ein neoklassisches Gebäude aus dem 19. Jahrhundert. Die Überreste der venezianischen Burg (Castello Rosso). Auf einem bewaldeten Hügel mit einem schönen Blick auf die Stadt das Frauenkloster Agia Mavra. 2km nordöstlich von Karystos, die waldige Gegend von Agia Triada mit Brunnen und zwei Kapellen. Im Zentrum von Karzstos wurde ein antiker Tempel entdeck, der höchstwahrscheinlich Apollon oder Hephaistos gewidmet war. Im Osten der Stadt wruden Teiele des antiken Geraistos aus gegraben, in der Nähe des Dorfes Kokkali brachten Ausgrabungen die hellenistische Akropolis von Karystos ans Licht, und in Palaiochora wurde eine grosse hellenistische Nekropole entdeckt.

Geography und Geschichte

Im archäologischen Museum der Stadt sind bedeutende Fundstücke aus den Ausgrabungen in der Umgebung ausgstellt. In Karystos werden Theateraufführungen sowie Ausstellungen veranstaltet.

Oberhalb von Karystos liegen, verstreut an den Auslüufern des Ochis-Berges einige kleinere Orte: Grampias, Lala, Myli, Nikasi, Kalyvia, Pothi. 2 km südöstlich von Karystos liegt das Dorf Ätos mit hübschen Häusern inmitten üppiger Gärten. Eine Nebenstrasse führt bis zur Südspitze der Insel, nach Bouro, eine weitere Nebenstrasse führt zu den abgelegenen Orten am Kap Kafireas. Die Strecke durch den einzigartigen Platanenwald von Platanistos ist besonders schön. Die Sicht auf das Meer und die wilden Felsenklüften ist manchmal atemberaubend. In einem Bachbett fliesst ein schmales Flüsschen und mündet am reiyvollen Strand der Siedlung Potami.

Andere Dörfer in dieser Gegend sind Evangelismos, Amygdalia, Prinia. Sie haben alle nur sehr wenige Einwohner und sind weitgehend vom Tourismus unberührt.